Co-NTA Agarose für His-tagged Proteine
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Produktinformationen "Co-NTA Agarose für His-tagged Proteine"
Co-NTA-Agarose für His-tagged Proteine besteht aus quervernetzter Agarose, an die mit Co2+-Ionen beladene tetradendritische Nitrilotriessigsäure (NTA) kovalent gebunden ist. Bei der Aufarbeitung von rekombinanten Fusionsproteinen aus Eukaryonten oder im Falle von speziellen Proteinkomplexen sollte aufgrund der höheren zu erzielenden Reinheit der Proteine grundsätzlich Co-NTA Agarose verwendet werden. Co2+ bindet nur Domänen mit benachbarten Histidinresten und ist somit äußerst selektiv für die 6-fach Histidin-getaggten Fusionsproteine. Ni2+-Ionen hingegen sind weniger spezifisch und können Histidin-Reste auch außerhalb des Polyhistidin-Tags binden, was zu einer stärkeren Verunreinigung mit Fremdproteinen führen kann. Der einzigartige Herstellungsprozess der Genaxxon NTA Agarose ergibt eine Co-NTA-Agarose mit einer sehr hohen Bindekapazität. Die Genaxxon Co-NTA Agarose zeigt sich in Gegenwart von DTT und EDTA sehr robust. In einem Stabilitätstest wurde die Genaxxon Co-NTA Agarose mit steigenden Konzentrationen an DTT und EDTA für eine Stunde inkubiert. Anschließend wurde die Agarose für die Batch-Reinigung von in E.coli exprimierten GFP-His verwendet. Die Bindekapazität verringerte sich in Gegenwart von DTT und EDTA, jedoch zeigen die gemessenen Werte einen weniger steilen Abfall, als bei der Konkurrenz. Die Genaxxon NTA Agarose wird als 50%ige, gepufferte Suspension in 20% Ethanol geliefert.
Specifications:
cross-linked Agarose, praticle size: 32-60µm; binding capacity: 50mg/mL resin; max pressure: 3 bar (43 psi); pH-stability: 3–12 (long term); flow rates: 0.5-2.0mL/min (normally) up to 5.0mL/min possible; stable against: 100% MeOH, 100% EtOH
Klassifizierungen / Classification
Dokumente:
ProtokolleDatenblätter
Allg. Daten 2
Die Reinigung von His-getaggten Proteinen erfolgt typischerweise über Immobilized Metal Affinity Chromatography (IMAC), bei der Metallionen wie Ni²⁺ (Nickel) oder Co²⁺ (Cobalt) an eine Matrix (z. B. NTA oder IDA) gebunden sind. Die Unterschiede zwischen Ni-Agarose und Co-Agarose bei der Reinigung ergeben sich hauptsächlich aus:
1. Bindungsspezifität
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Ni²⁺ (Nickel-Agarose):
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Geringere Spezifität: Nickel bindet auch Proteine mit nur wenigen Histidinen oder anderen Seitenketten (z. B. Cystein, Tryptophan).
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Mehr unspezifische Bindung, daher höhere Ausbeute, aber auch mehr Kontamination.
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-
Co²⁺ (Cobalt-Agarose):
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Höhere Spezifität: Bindet bevorzugt an vollständige His-Tags (z. B. 6xHis).
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Weniger unspezifische Bindung, daher reineres Eluat, aber tendenziell niedrigere Ausbeute.
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2. Ausbeute vs. Reinheit
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Ni-Agarose: Höhere Ausbeute, geringere Reinheit.
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Co-Agarose: Geringere Ausbeute, höhere Reinheit.
3. Elutionsverhalten
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Beide Systeme verwenden imidazolhaltige Puffer zur Elution, aber:
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Co²⁺-Säulen benötigen oft niedrigere Imidazolkonzentrationen zur Elution des Zielproteins.
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Dies kann empfindlicheren Proteinen zugutekommen.
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4. Empfindlichkeit gegenüber Imidazol im Waschpuffer
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Co²⁺-Säulen reagieren empfindlicher auf Imidazol in der Waschphase und verlieren bei zu hoher Konzentration schneller das Zielprotein.
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Ni²⁺-Säulen sind toleranter und ermöglichen aggressiveres Waschen zur Entfernung von Kontaminanten.
Zusammenfassung als Tabelle:
| Eigenschaft | Ni-Agarose | Co-Agarose |
|---|---|---|
| Spezifität | Mittel | Hoch |
| Ausbeute | Hoch | Mittel bis gering |
| Reinheit | Mittel | Hoch |
| Imidazol-Toleranz (Waschen) | Hoch | Gering |
| Elution (Imidazol) | Höher nötig | Geringere Konzentration |
| Typischer Einsatz | Routine-Purifikation | Hohe Reinheit erforderlich |