Pfunds proofreading DNA polymerase



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Product information "Pfunds proofreading DNA polymerase"

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The High-Fidelity Pfunds proofreading DNA polymerase from Genaxxon bioscience is a thermostable, highly processive enzyme possessing 5'-3' DNA polymerase with additional 3'-5' proofreading exonuclease activity, which enables the correction of nucleotide incorporation errors. It has no 5'→3' exonuclease activity. The High-Fidelity Pfunds DNA polymerase is a recombinant form of the hyperthermophilic archaebacteria Pyrococcus furiosus (Pfu).

Pfunds proofreading DNA polymerase shows an increased thermostability and a 10-times higher accuracy compared to Taq DNA polymerase >. A mixture of Taq DNA Polymerase and Pfunds DNA polymerase provides more robust synthesis of longer amplification products (Barnes, 1994. Proc. Natl. Acad. Sci. USA 91:2216-2220).
Pfunds produces 'Blunt-Ends'.

Features:

  • 10-times higher accuracy compared to Taq DNA polymerase
  • High-Fidelity polymerase
  • Proofreading function (3' - 5' exonuclease activity)
  • High thermostability
  • Generates blunt-end PCR products
  • Generates PCR products for cloning and expression

More Proofreading Polymerases from Genaxxon bioscience:
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- ReproFast Proofreading Polymerase >
- Pwo Proofreading Polymerase >

With our high quality dNTPs as Set (M3015.4100 and M3015.0250) > or Mix (M3016.1010) > or our DNA Ladders > and our favourable standard agarose (M3044) > we can offer additional products for your PCR.

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2.5 units/µL 3' - 5' Exonuklease activity (proofreading activity) more
 

Technical Data:

2.5 units/µL

3' - 5' Exonuklease activity (proofreading activity)

application:

Proof-reading DNA polymerase for high fidelity PCR.

Unit Definition:

One unit is defined as the amount of enzyme which will convert 10 nmoles of dNTPs to an acid-insoluble form in 30 min at 72°C under the assay conditions (25 mM TAPS (tris-(hydroxymethyl)-methyl-amino-propanesulfonic acid, sodium salt) pH 9.3 (25°C); 50 mM KCl; 2 mM MgCl2; 1 mM b-mercaptoethanol; and activated calf thymus DNA as substrate.

Source

Pyrococcus furiosus

Sicherheits Hinweise / Safety

Klassifizierungen / Classification

eclass-Nr: 34-16-04-90
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Hier finden Sie Infos und weiterführende Literatur zu Pfunds proofreading DNA polymerase

 
 
 
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Für jedes Template / Primer-Paar müssen die optimalen Reaktionsbedingungen empirisch evaluiert werden, indem man z.B. Verhältnis von Primer zu Template ändert oder die Ionenstärke (mit MgSO4) sowie Zyklusparameter (Zeit und Temperaturen).

DNA Template

  • Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige DNA-Templates
  • Ungefähr 10E4 Kopien an Ziel-DNA werden benötigt, um nach 25-30 Zyklen ein detektierbares Produkt zu erhalten.
  • Benutzen Sie 1pg–1ng Plasmid-DNA oder virale DNA.
  • Benutzen Sie 1ng–1µg bei genomischer DNA.
  • Höhere DNA-Konzentrationen vermindern die Ampliconspezifität und ergeben z.B. Extrabanden, besonders wenn eine hohe Zyklenzahl eingesetzt wird.
  • Höhere DNA-Konzentrationen können eingesetzt werden, wenn kleinere Zyklenzahlen erwünscht sind, um z.B. die Spezifität zu erhöhen.

Primer

  • Generell sollten diese 20-30 Nukleotide in der Länge besitzen.
  • Der ideale GC-Gehalt liegt bei 40-60%.
  • Die GC-Basen sollten möglichst gleichmäßig über den/die Primer verteilt sein.
  • Die Schmelztemperaturen beider Primer eines Primerpaares sollten nicht mehr als 5°C voneinander abweichen.
  • Vermeiden Sie Sekundärstrukturen (z.B. Hairpins) innerhalb der Primer und der potentiellen Dimerisationsbereiche zwischen den verwendeten Primerpaaren.
  • Wenn gentechnisch veränderte Stellen (side directed mutagenesis) in die Primer eingebaut werden, dann ist es besser, wenn 5' von der side direkted mutagenesis Stelle noch 4-6 Extrabasen eingebaut werden, damit der Primer auch an der richtigen Stelle annealen kann.
  • Die Endkonzentration von jedem Primer sollte zwischen 0,05-1 µM liegen (0,05 µM ist die unterste Grenze), typische Werte liegen zwischen 0,1 und 0,5 µM. 
  • Höhere Konzentrationen können eine erhöhte Primerdimerisierung zur Folge haben und falsche Amplifikationsprodukte "generieren" bzw. vortäuschen.
  • Bei Primern und Sonden kann man davon ausgehen, dass mit zunehmender Primermenge natürlich zunächst auch die PCR besser läuft (meistens ist zunächst ein früherer Ct-Wert zu erwarten). Mit weiter zunehmender Konzentration ist die PCR aber gesättigt. Neben einem etwas niedrigeren Ct-Wert wird anfänglich bei höherer Primer/Sondenkonzentration meistens auch das Fluoreszenzsignal verstärkt.
  • Dazu kommen dann ggf. eine oder mehrere Sonden (hierbei sollte die notwendige Konzentration immer gut ausgetestet werden). Wir empfehlen zwischen 50-500 nM. In diesem Bereich sollten verschiedene Kombinationen ausgetestet werden.

Magnesiumkonzentration

  • 1,5-2,0 mM Mg2+ sind optimal für die Wirkung der Taq DNA Polymerase, jedoch hängt die optimale Mg2+ Konzentration sehr stark vom Template, der Pufferzusammensetzung, der Menge an DNA und auch an dNTPs ab, da vor allem die beiden letzteren eine hohe Tendenz haben, Magnesium zu chelatieren und damit der PCR-Reaktion zu entziehen.
  • Wenn [Mg2+] zu niedrig ist: Kein PCR-Produkt sichtbar.
  • Wenn [Mg2+] zu hoch ist: unerwünschte/falsche PCR-Produkte sind sichtbar. Eventuell ist nur noch ein Schmier zu sehen.

 Deoxynukleotide (dNTPs >)

  • Die typische Konzentration beträgt 200 µM von jedem einzelnen dNTP. Grundsätzlich sind 200-400 µM an dNTPs aber eine gute Konzentration für die PCR.
  • Eine niedrigere Konzentration von 50-100 µM erhöht die Spezifität, reduziert aber die Ausbeute zum Teil deutlich.
  • Eine höhere Konzentration erhöht zwar die Ausbeute besonders bei langen Amplicons, reduziert aber die Spezifität deutlich.

DNA-Polymerase

  • Die Wahl der richigen Polymerase ist u.a. abhängig vom Verwendungszweck sowie vom eingesetzten Template (Standard-PCR: Taq DNA Polymerase S > mit hoher Genauigkeit, Taq Polymerase E > mit hoher Ausbeute; Mastermixe: Standard PCR Mastermix > oder RedMasterMix > mit rotem Farbstoff).
  • Für die Multiplex PCR gibt es spezielle lyophilisierte Multiplex Mastermixe >.
  • Zur Steigerung der Spezifität oder bei schwierigen Templates werden Hot Start Anwendungen empfohlen. Hierfür gibt es spezielle Hot Start Polymerasen >.
  • Für PCRs für Klonierungen oder andere Verfahren, die eine geringe Fehlerquote erfordern, gibt es thermostabile High Fidelity Proofreading Polymerasen wie
    Pfunds >ExactRun >, ReproFast > oder ReproHot (KOD) Proofreading Polymerase >. Diese Enzyme machen weit weniger Fehler während der Amplifikation und erhöhen die Chancen auf ein fehlerfreies Amplicon.
  • Für Genotypisierungen und andere Anwendungen, bei denen eine hohe Unterscheidungsrate (high discrimination) benötigt wird, gibt es eine neue hochselektive DNA Polymerase, SNP Pol DNA Polymerase >. Sie unterscheidet fehlgepaarte Primer-Template Komplexe spezifisch und liefert gezielt nur PCR-Produkte bei perfekt passenden Primerpaaren.
  • Für die Real Time Quantitative PCR > gibt es hochspezialisierte qPCR Mastermixe. Hier kommt es bei der Wahl des richtigen Mastermixes auf das verwendete qPCR-Gerät an. So ist darauf zu achten, ob und wieviel ROX im qPCR Mastermix enthalten sein sollte und ob es eher ein Green qPCR Mastermix mit grünem Fluoreszenzfarbstoff > oder ein Probe qPCR Mastermix > ohne Fluoreszenzfarbstoff sein muss. Diesen gibt es auch lyophilisiert bei Raumtemperatur stabil in Beads (LyoBalls >).
  • Die Menge an eingesetzter DNA-Polymerase in der PCR-Reaktion kann das PCR-Ergebnis signifikant beeinflussen (verwenden Sie 1,25 - 1,5 units Taq-Polymerase > für einen 50µL-Ansatz).

 Allgemeine Richtlinien

Annealing

  • Die Annealingtemperatur sollte mit einem Temperaturgradienten optimiert werden. Auch die Annealingzeit hat einen Einfluss auf das Gelingen. Es gilt, dass der Einsatz eines anderen Mastermixes oder der Einsatz eines Reaktionspuffers eines anderen Anbieters einen gravierenden Einfluß auf die Annealingtemperatur haben kann.
  • Die Schmelztemperaturen beider Primer eines Primerpaares sollten nicht mehr als 5°C voneinander abweichen.
  • Typische Annealingtemperaturen liegen ca. 5°C unterhalb des niedrigsten Tm der eingesetzten Primer. Oft fallen die Temperaturen in den Bereich von 50-60°C.
  • Höhere Annealingtemperaturen sollten getestet werden, wenn es zu unspezifischen Banden oder einem Schmier kommt.
  • Typsiche Annealingzeiten liegen im Bereich von 15-30 Sekunden.

Extensionstemperatur und -zeiten

  • Die Amplicon-Verlängerung wird normalerweise bei 68°C durchgeführt.
  • Als allgemeine Regel kann man pro 1000 Basenpaaren von 1 Minute Extensionszeit bei 68°C ausgehen (oder 2 Minuten für 2000 Basenpaare, bzw. 3 Minuten für 3000 Basenpaare). 
  • Für PCR-Produkte, die kleiner als 1 kb sind, können 45-60 Sekunden genommen werden (eher 45 Sekunden, wenn es sich nicht um ein Amplicon nahe 1 kb handelt).
  • Sowohl bei PCR-Produkten, die länger als 3000 Basenpaare sind, als auch bei PCR-Protokollen, die mehr als 30 Zyklen haben, ist es wahrscheinlich, dass längere Extenstionszeiten benötigt werden. Daher sollte bei längeren Amplicons oder bei höheren Zyklenzahlen nochmals optimiert werden.

Die Amplifikation von Templates mit hohem GC-Gehalt, starken Sekundärstrukturen, niedrigen Konzentrationen oder Amplicons größer 5 kb benötigen sehr oft eine Optimierung der PCR-Bedingungen. Typischerweise sollten 15-30 Sekunden Denaturierung bei 95°C während der PCR durchgeführt werden.

 
 
 
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Referenzen..

Hier finden Sie Artikel und Literaturzitate, in denen die Autoren auf die hohe Qualität dieses Genaxxonprodukts vertrauen.
Listed below are articles and references, in which the authors trust in the high quality of this Genaxxon product.

Quelle/Source: NCBI PubMed >

The Apparent Malate Synthase Activity of Rhodobacter sphaeroides Is Due to Two Paralogous Enzymes, (3S)-Malyl-Coenzyme A (CoA)/β-Methylmalyl-CoA Lyase and (3S)- Malyl-CoA Thioesterase

Tobias J. Erb, Lena Frerichs-Revermann, Georg Fuchs, Birgit E. Alber

J Bacteriol. 2010 Mar; 192(5): 1249–1258. Published online 2010 Jan 4. doi: 10.1128/JB.01267-09

PMCID: PMC2820834

 

Mesaconyl-Coenzyme A Hydratase, a New Enzyme of Two Central Carbon Metabolic Pathways in Bacteria

Jan Zarzycki, Ansgar Schlichting, Nina Strychalsky, Michael Müller, Birgit E. Alber, Georg Fuchs

J Bacteriol. 2008 Feb; 190(4): 1366–1374. Published online 2007 Dec 7. doi: 10.1128/JB.01621-07

PMCID: PMC2238226

 

Properties of R-Citramalyl-Coenzyme A Lyase and Its Role in the Autotrophic 3-Hydroxypropionate Cycle of Chloroflexus aurantiacus

Silke Friedmann, Birgit E. Alber, Georg Fuchs

J Bacteriol. 2007 Apr; 189(7): 2906–2914. Published online 2007 Jan 26. doi: 10.1128/JB.01620-06

PMCID: PMC1855784

 

Properties of Succinyl-Coenzyme A:d-Citramalate Coenzyme A Transferase and Its Role in the Autotrophic 3-Hydroxypropionate Cycle of Chloroflexus aurantiacus

Silke Friedmann, Birgit E. Alber, Georg Fuchs

J Bacteriol. 2006 Sep; 188(18): 6460–6468. doi: 10.1128/JB.00659-06

PMCID: PMC1595468

 

Properties of Succinyl-Coenzyme A:l-Malate Coenzyme A Transferase and Its Role in the Autotrophic 3-Hydroxypropionate Cycle of Chloroflexus aurantiacus

Silke Friedmann, Astrid Steindorf, Birgit E. Alber, Georg Fuchs

J Bacteriol. 2006 Apr; 188(7): 2646–2655. doi: 10.1128/JB.188.7.2646-2655.2006

PMCID: PMC1428406

 
 
 
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