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Antibiotika
Antibiotika für die Zellkultur
Halten Sie Ihre unersetzlichen Zellkulturen mit Antibiotika und Antimykotika frei von Kontaminationen! Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette an Antibiotika und Antimykotika, um alle Kontaminationen mit Bakterien, Pilzen, Mykoplasma oder Hefen zu kontrollieren.
Bevor Sie versuchen, mögliche Verunreinigungen mit Antibiotika oder Antimykotika zu verhindern/zu beseitigen, sollten Sie daran denken, dass Antibiotika auch toxisch für die jeweiligen Zellen/Zelllinien sind. Daher sollte vor jedem Versuchsansatz ein Dosis-Wirkungstest durchgeführt werden, um das Toxizitätslevel zu bestimmen.
Amphotericin B > - Antibiotic Antimycotic Solution > - Doxycyclin > - Geneticindisulfat (G418) > - Gentamycinsulfat > - Hygromycin B > - Kanamycin > - Penicillin/Streptomycin >
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G418, auch als Geneticin bekannt, ist ein Aminoglycosid-Antibiotikum, das die Proteinsynthese in Säugerzellen durch Störung der ribosomalen Funktion blockiert. Geneticin zeigt eine ähnliche Struktur wie Gentamycin > und Kanamycin > und findet Anwendung bei der Selektion von stabil transformierten Zellen, die das Neomycin-Resistenzgen (Aminoglycosidphosphotransferase) der Transposons Tn 5 bzw. Tn 601 tragen. Da G418 für viele Zellen toxisch ist, muss die optimale Konzentration für jeden Zelltyp bestimmt werden. Sie liegt in der Regel zwischen 50µg/mL und 1000μg/mL. Bei einer Konzentration von 500μg/mL werden zum Beispiel 70% der HepG2-Zellen nach einer Woche Inkubation abgetötet und 100% stellen ihr Wachstum ein. Da die Potenz des Antibiotikums von Charge zu Charge schwanken kann, wird empfohlen, größere Vorräte einer getesteten Charge anzulegen, um das System standardisieren zu können. Zellen teilen sich ein- oder zweimal in Gegenwart der lethalen Dosis von G418, so dass ein Selektionseffekt erst nach mehreren Tagen sichtbar wird. Geneticin ist eingetragener Markenname der Gibco Divison von Life Technologies. Wirkmechanismus von G418 (Geneticin): Hemmung der Proteinbiosynthese durch Anlagerung an die 30 S-Untereinheit des Ribosoms und Zerstörung der Zellmembran. Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette an Antibiotika und Antimykotika als Pulver und in flüssiger Form an, z.B. Kanamycin oder Gentamycinsulfat. Das Genaxxon G418 ist eine Alternative zu ThermoFisher / Invitrogen Produkt-Nr. 10131035 und 10131027, bzw. ein Ersatz für BioChrom Produkt-Nr.: A 2812.
G418, auch als Geneticin bekannt, ist ein Aminoglycosid-Antibiotikum, das die Proteinsynthese in Säugerzellen durch Störung der ribosomalen Funktion blockiert. Geneticin zeigt eine ähnliche Struktur wie Gentamycin > und Kanamycin > und findet Anwendung bei der Selektion von stabil transformierten Zellen, die das Neomycin-Resistenzgen (Aminoglycosidphosphotransferase) der Transposons Tn 5 bzw. Tn 601 tragen. Da G418 für viele Zellen toxisch ist, muss die optimale Konzentration für jeden Zelltyp bestimmt werden. Sie liegt in der Regel zwischen 50µg/mL und 1000μg/mL. Bei einer Konzentration von 500μg/mL werden zum Beispiel 70% der HepG2-Zellen nach einer Woche Inkubation abgetötet und 100% stellten ihr Wachstum ein. Da die Potenz des Antibiotikums von Charge zu Charge schwanken kann, wird empfohlen größere Vorräte einer getesteten Charge anzulegen, um das System standardisieren zu können. Zellen teilen sich ein- oder zweimal in Gegenwart der lethalen Dosis von G418, so dass ein Selektionseffekt erst nach mehreren Tagen sichtbar wird. Geneticin ist eingetragener Markennamen der Gibco Divison von Life Technologies. Wirkmechanismus: Hemmung der Proteinbiosynthese durch Anlagerung an die 30 S-Untereinheit des Ribosoms und Zerstörung der Zellmembran. Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette von Antibiotika und Antimykotika > in Pulver- und in flüssiger Form an.
Penicillin-Streptomycin 10000 U/mL: Penicillin G aus Penicillium notatum und Streptomycin aus Streptomyces griseus verhindern mit ihrer kombinierten Wirkung (Pen-Strep) gegen grampositive und gramnegative Bakterien eine bakterielle Kontamination von Zellkulturen. Penicillin G wirkt einerseits direkt, indem es den Neuaufbau der bakteriellen Zellwand stört, sowie indirekt, indem es die Freisetzung von Enzymen auslöst, die die Zellwand weiter verändern. Streptomycin wirkt, indem es sich an die 30S-Untereinheit des bakteriellen Ribosoms anlagert, was zu einer Hemmung der Protein-Synthese und zum anschließenden Absterben der Bakterien führt. Penicillin G Kaliumsalz ist in Wasser gut löslich. Bei +4°C oder Raumtemperatur ist die Trockensubstanz ca. 5 Jahre stabil. Die gepufferte Lösung (pH4,5-7) verliert bei +4°C nach 20 Tagen 5% an Aktivität und nach 60 Tagen ca. 20%. Bei Raumtemperatur ist bereits nach 48 Stunden ein 5%iger, nach 7 Tagen ein 10%iger und nach 14 Tagen ein 20 - 50%iger Aktivitätsverlust zu verzeichnen. In einer ungepufferten Lösung ist die Stabilität erheblich geringer (+4°C ca. 3-7 Tage).Pen-Strep: Penicillin G und Streptomycin gegen bakterielle Kontamination von Zellkulturen. Genaxxon bioscience bietet neben Pen-Strep eine breite Palette an Antibiotika und Antimykotika als Pulver und in flüssiger Form an, z.B. Geneticin G418, Kanamycin oder Gentamycinsulfat.Die Mindestbestellmenge beträgt 5 x M3140.0100 (100mL).
Gentamycin ist ein beinahe ideales Antibiotikum für die Zellkultur, da es ein breites Spektrum an antibakterieller und antimykoplasmatischer Aktivität aufweist. Gentamycin hat biologische und biochemische Eigenschaften, die es gegenüber Penicillin und Streptomycin (PS) überlegen machen. In der Zellkultur wird Gentamycin normalerweise in einer Konzentration von 25 bis 50μg/mL im Wachstumsmedium verwendet. Höhere Konzentrationen, z. B. 200μg/mL, werden häufig in Virusstudien verwendet, wenn bekannt ist, dass Proben infiziert sind. Als Breitspektrumantibiotikum ist es breiter und effektiver als Penicillin/Streptomycin einsetzbar. Gentamicin ist nicht nur gegen viele grampositive und gramnegative Organismen aktiv, sondern auch gegen Proteus- und Staphylokokkenstämme, die manchmal gegen eine PS-Mischung resistent sein können. Darüber hinaus ist Gentamicin auch gegen Pseudomonas-Stämme aktiv. Einfluss des pH-WertesGentamicin zeigt eine gute pH-Stabilität und hat sich in Gewebekulturmedien 15 Tage lang, in einem pH-Bereich von 2 bis 10 und +37 °C, als stabil erwiesen. Das sind erhebliche Vorteile gegenüber Streptomycin, das durch alkalische Bedingungen schnell zerstört wird, und Penicillin, das sowohl bei saurem als auch bei alkalischem pH-Wert instabil ist. Temperaturstabilität Gentamicin ist bei allen Temperaturen stabil und kann selbst dem Autoklavieren standhalten. Bei Verwendung von autoklavierbaren Pulvermedien kann Gentamicin daher schon vor der Sterilisation zugesetzt werden. Im Gegensatz hierzu führt Autoklavieren zur fast vollständigen Inaktivierung von Penicillin und reduziert die Aktivität von Streptomycin um 50%.Serumverträglichkeit Im Vergleich zu Pencillin wird die Aktivität von Gentamycin nicht durch das Vorhandensein von Serum beeinträchtigt. Penicillin dagegen verliert bei Zugabe von Serum zum Gewebekulturmedium, sofort 30% seiner Aktivität. Zellverträglichkeit und weitere Aspekte - Zellen tolerieren mehr als das 20-fache der normalen Konzentration.- Die Verwendung von Gentamicin hat keinen Einfluss auf die Virusausbeute oder die Plaquebildung.- Gentamycin wirkt sich nicht auf die Interferon-Ausbeute oder -Assays aus. Weitere Verwendung als Zusatz in mykologischen Medien, um Bakterienwachstum zu verhindern.Gentamycin ist ideal für den Einsatz in Zell- und Gewebekulturen oder den Transport von Zellkulturen und klinischen Proben, die Viren enthalten.
Gentamycin ist ein beinahe ideales Antibiotikum für die Zellkultur, da es ein breites Spektrum an antibakterieller und antimykoplasmatischer Aktivität aufweist. Gentamycin hat biologische und biochemische Eigenschaften, die es gegenüber Penicillin und Streptomycin (PS) überlegen machen. In der Zellkultur wird Gentamycin normalerweise in einer Konzentration von 25 bis 50μg/mL im Wachstumsmedium verwendet. Höhere Konzentrationen, z. B. 200μg/mL, werden häufig in Virusstudien verwendet, wenn bekannt ist, dass Proben infiziert sind. Als Breitspektrumantibiotikum ist es breiter und effektiver als Penicillin/Streptomycin einsetzbar. Gentamicin ist nicht nur gegen viele grampositive und gramnegative Organismen aktiv, sondern auch gegen Proteus- und Staphylokokkenstämme, die manchmal gegen eine PS-Mischung resistent sein können. Darüber hinaus ist Gentamicin auch gegen Pseudomonas-Stämme aktiv. Einfluss des pH-WertesGentamicin zeigt eine gute pH-Stabilität und hat sich in Gewebekulturmedien 15 Tage lang, in einem pH-Bereich von 2 bis 10 und +37 °C, als stabil erwiesen. Das sind erhebliche Vorteile gegenüber Streptomycin, das durch alkalische Bedingungen schnell zerstört wird, und Penicillin, das sowohl bei saurem als auch bei alkalischem pH-Wert instabil ist. Temperaturstabilität Gentamicin ist bei allen Temperaturen stabil und kann selbst dem Autoklavieren standhalten. Bei Verwendung von autoklavierbaren Pulvermedien kann Gentamicin daher schon vor der Sterilisation zugesetzt werden. Im Gegensatz hierzu führt Autoklavieren zur fast vollständigen Inaktivierung von Penicillin und reduziert die Aktivität von Streptomycin um 50%.Serumverträglichkeit Im Vergleich zu Pencillin wird die Aktivität von Gentamycin nicht durch das Vorhandensein von Serum beeinträchtigt. Penicillin dagegen verliert bei Zugabe von Serum zum Gewebekulturmedium, sofort 30% seiner Aktivität. Zellverträglichkeit und weitere Aspekte - Zellen tolerieren mehr als das 20-fache der normalen Konzentration.- Die Verwendung von Gentamicin hat keinen Einfluss auf die Virusausbeute oder die Plaquebildung.- Gentamycin wirkt sich nicht auf die Interferon-Ausbeute oder -Assays aus. Weitere Verwendung als Zusatz in mykologischen Medien, um Bakterienwachstum zu verhindern.Gentamycin ist ideal für den Einsatz in Zell- und Gewebekulturen oder den Transport von Zellkulturen und klinischen Proben, die Viren enthalten.
Gentamycin ist ein Stoffwechselprodukt aus Micromonospora purpuea und gehört zu den Aminoglycosid-Antibiotika. Es ist ein Gemisch aus drei chemisch ähnlichen Gentamycinen: C1 (ca. 20-40 %), C2 (ca. 40-60 %) und C1a (ca. 10-30 %). Die Summenformeln der reinen (sulfatfreien) Komponentnen lauten auf C19-21H39-43N5O7. Die jeweiligen Molmassen liegen zwischen 449.5 und 477.6 g/mol. Unser Gentamycin wird als Sulfat mit einem Anteil von "x H2SO4" angeboten. Der Sulfatanteil liegt zwischen 32 und 35%. Gentamycin wirkt auf Gram-positive und Gram-negative Bakterien und auf Mykoplasmen! Wirkmechanismus: Hemmung der Proteinbiosynthese durch Anlagerung an die 30 S-Untereinheit des Ribosoms und Zerstörung der Zellmembran. Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette von Antibiotika und Antimykotika > als Pulver und in flüssiger Form an, z.B. Kanamycin > oder Geneticin G418 >.
Amphotericin B ist ein Polyenantimykotikum das in der Zellkultur eingesetzt wird um Pilz- und Hefekontaminationen zu unterdrücken, wirkt jedoch nicht auf Bakterien. Durch Komplexierung mit Natrium-Desoxycholat in Phosphatpuffer wird die Wasserlöslichkeit verbessert. Zur Anwendung 1:100 verdünnen (2,5µg/mL Lösung). Enhält Natriumdeoxycholat Amphotericin B ist in Wasser im pH-Bereich 6 - 7 praktisch unlöslich, bei pH2 und pH11 mit nur ca. 100μg/mL löslich. In DMSO lösen sich 30 - 40mg/mL, in Propylenglycol 2 - 5mg/mL und in angesäuertem Dimethylformamid und saurem bzw. alkalisiertem Methanol 60 - 80mg/mL bzw. 2 - 5mg/mL. Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette von Antibiotika und Antimykotika > in Pulver- und in flüssiger Form an. Fungizone ist eine eingetragene Marke von E.R. Squibb.
Antibiotikum-Antimykotikum zur Verhinderung von Kontamination durch Bakterien und Pilzen! Mischung aus Penicillin, Streptomycin und Amphotericin B. Penicillin G aus Penicillium notatum und Streptomycin aus Streptomyces griseus verhindern mit ihrer kombinierten Wirkung gegen grampositive und gramnegative Bakterien eine bakterielle Kontamination von Zellkulturen. Penicillin G wirkt einerseits direkt, indem es den Neuaufbau der bakteriellen Zellwand stört, sowie indirekt, indem es die Freisetzung von Enzymen auslöst, die die Zellwand weiter verändern. Streptomycin wirkt, indem es sich an die 30S-Untereinheit des bakteriellen Ribosoms anlagert, was zu einer Hemmung der Protein-Synthese und zum anschließenden Absterben der Bakterien führt. Amphotericin B ist ein Fungizid, dass das Wachstum von Pilzen und Hefen verhindert indem es die Zellpermeabilität der Pilzmembran erhöht. Antimikrobielles Spektrum: Gram-negative Bakterien, Gram-positive Bakterien, Pilze und Hefen. Für die Anwendung werden 10mL/L Zellkulturmedium empfohlen (1:100 Verdünnung). Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette von Antibiotika und Antimykotika > in Pulver- und in flüssiger Form an.Die Mindestbestellmenge beträgt 5 x M3140.0100 (100mL).
Apramycin wird vom Pilz Streptomyces tenebrarius synthetisiert. Es wird für Studien zur Antibiotikaresistenz genutzt und auch als Proteinsynthese-Translokationsinhibitor in Bakterien und Prokaryonten. Apramycin ist ein aminoglykosidisches Antibiotikom und zeigt bakterielle Wirkung gegen viele gram-negative Bakterien. Apramycin inhibitiert die Translokation und ist auch dazu in der Lage an eukaryontische Decodierungsites zu binden. Bei niederigen Konzentrationen inhibiert den Elongationsprozess und induziert das falsche Ablesen der mRNA während der Proteinsynthese. Apramycin ist ein strukturell einzigartiges Antibiotikum das eine bizyklische Zuckereinheit und monosubstituiertes Deoxystreptamin enthält. Apramycin kann nur durch AAC-(3)IV acetyliert werden. Nach der Acetylierung ist Apramycin nicht mehr in der Lage in Zellen einzudringen und an die ribosomalen Ziele zu binden. Apramycin (auch Nebramycin II) wird als aminoglycosidisches Antibiotikum in der Veterinärmedizin benutzt und bei Schweinen, Schafen, Kühen, Hühnern und Kanninchen eingesetzt.
Bacitracin von Bacillus licheniformis besteht aus mehreren Peptiden (A, B, C, D, E, F1-3), wobei Bacitracin A, ein zyklisches Dodecapeptid, mit ca. 70% die wichtigste Komponente darstellt. Für seine bakterizide Wirkung bedarf es der Anwesenheit divalenter Kationen (z. B. Zink), mit denen es stabile Komplexe formt. Es hemmt vergleichbar zu Vancomycin die Biosynthese der Zellwand (vor allem gram-positive Bakterien und Kokken) durch Bindung an Bactoprenylpyrophosphat. Bacitracin ist als Trockensubstanz (Feuchtigkeitsgehalt <1%) bei Raumtemperatur sehr stabil und bei 37°C etwa 15 Monate haltbar. Bei höheren Temperaturen (>55°C) ist das Antibiotikum instabil. Bacitracin ist in Wasser oder Alkoholen leicht löslich (1g/mL) und bildet mit Zink stabile Salze. In wässrigen Lösungen ist es im sauren pH- Bereich (pH4 - 5) relativ stabil und im Bereich oberhalb pH5 (pH5 - 9) bei 25°C wird Bacitracin relativ schnell inaktiviert. Oberhalb pH8 ist es nicht haltbar. In Lösungen geht bei +4°C innerhalb von ca. 2 Monaten 10% der Aktivität verloren.
Blenoxane, Bleocin, Bleo, BLM. Gruppe von glycopeptidischen Antibiotika aus Streptomyces verticillus mit antineoplastischen Eigenschaften indem die DNA-Synthese gehemmt wird. Bleomycinsulfat ist eine Mischung aus Bleomycin A2 und B2 als Hauptkomponenten. Bleomycinsulfat ist ein cremefarbenes, amorphes Pulfer und sehr stabil in Wasser und schwach löslich in Alkohol. Die Wirkung von Bleomycin wird mikrobiologisch nachgewiesen. Die Aktivität von 1 Unit Bleomycin entspricht der Aktivität von 1 mg Bleomycin A2 als Referenzstandard. Weitere Details zur Chemie und Wirkungsweise siehe: Umezaw, H. (1980) Med. Chem. 16, 147-66.
Doxycyclin gehört zur Generation der neueren Tetracyclin-Derivate und ist gegen grampositive und gramnegative Keime aktiv. Entsprechend wirkt es über den gleichen Mechanismus, nämlich die Hemmung der Proteinsynthese an den Ribosomen. Doxycyclin ist ein Breitspektruminhibitor von Metalloproteinasen in vivo. Im TET-Expressionssystem kann Doxycyclin das Tetracyclin (Tetrazyklin) > ersetzen. Die Arbeitskonzentration zur Inaktivierung von tTA in stabilen Zelllinien liegt bei 1 - 20ng/mL im Kulturmedium. Löslichkeit und Stabilität: Die kristalline Form ist stabil. Das Doxycyclin-Hyclat-Salz ist wasserlöslich. Lösungen sind in Abhängigkeit vom pH-Wert unterschiedlich stabil: saure pH-Werte erhöhen die Stabilität (über 30 Tage bei Umgebungstemperatur ohne Aktivitätsverlust bei pH 1 - 2,5). Bei pH7 beträgt die Stabilität bei Umgebungstemperatur über 1 Woche. Doxycyclin bildet mit Kalzium einen Komplex, der das Antibiotikum inaktivieren kann. Daher ist darauf zu achten, dass in den Lösungen keine hohen Kalzium-Konzentrationen sind. Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette an Antibiotika und Antimykotika > als Pulver und in flüssiger Form an, z.B. Geneticin G418 >, Kanamycin > oder Gentamycinsulfat >.
Hygromycin ist ein aminoglycosidisches Antibiotika, das das Wachstum von Prokaryonten, eukaryontischen Mikroorganismen und Säugetierzellen inhibiert. Dabei inhibiert es die Proteinsynthese auf Translationsebene: Verursacht falsches Ablesen von mRNA. Ein Gen von E.coli, das die Resistenz gegen Hygromycin B verleiht, kann isoliert und geklont werden. Es dient der Identifikation oder Selektion von rekombinanten Klonen verschiedenster Zelltypen. Die Arbeitskonzentration für die Selektion von Säugerzellen liegt normalerweise zwischen 50µg/mL und 1mg/mL, für Pflanzenzellen bei 20µg/mL bis 200µg/mL, für Bakterien bei 20µg/mL bis 200µg/mL und für Pilze bei 200µg/mL bis 1mg/mL. Die richtige Konzentration sollte aber für jeden Zelltyp nochmals bestimmt werden. Genaxxon bioscience bietet eine breite Palette von Antibiotika und Antimykotika > als Pulver und in flüssiger Form an, z.B. Kanamycin > oder Geneticin G418 >.
Kanamycin ist als Lösung im pH-Bereich 6-8 sehr stabil und kann 6-8 Monate bei Raumtemperatur (mit nur 1-2% Aktivitätsverlust) gelagert werden. Autoklavieren bei 120°C (auch über 1 Stunde) führt zu einem geringen Aktivitätsverlust (5%). Bei Luftzutritt verfärbt sich Kanamycin ohne jedoch wesentlich an Aktivität zu verlieren. Die Verfärbung kann durch Antioxidantien verhindert werden. Kanamycinsulfat ist ein aminoglycosidisches Antibiotikum mit einem breiten antibakteriellen Spektrum (einschließlich Mycobakterien, vielen Gram-positiven und den meisten Gram-negativen Organismen). Es wird als Additiv in der Zellkultur für die Isolation von Gruppe D Streptococcoen auf Esculin Azide Agar (Mossel et al.) oder für die Selektion von transformierten Pflanzenzellen die eine Neomycinphosphotransferase (Kanamycinresistenz) besitzen, eingesetzt. Kanamycinsulfat besteht üblicherweise zu 98% aus Kanamycin A. Kanamycin inhibiert die Bildung von Peptidbindungen (Cox d. et al. (1977) Sammes, P.G (ed.) Topics in antibiotics chemistry Vol. I, Chichester, Horwood, pp. 1-190, Lancini G., Parenti F. (1982) Antibiotics: Springer, New York, Pestka S. (1971) Annu. Rev. Microbiol. 25, 487-562).
Kanamycin ist als Lösung im pH-Bereich 6-8 sehr stabil und kann 6-8 Monate bei Raumtemperatur (mit nur 1-2% Aktivitätsverlust) gelagert werden. Autoklavieren bei 120°C (auch über 1 Stunde) führt zu einem geringen Aktivitätsverlust (5%). Bei Luftzutritt verfärbt sich Kanamycin ohne jedoch wesentlich an Aktivität zu verlieren. Die Verfärbung kann durch Antioxidantien verhindert werden. Kanamycinsulfat ist ein aminoglycosidisches Antibiotikum mit einem breiten antibakteriellen Spektrum (einschließlich Mycobakterien, vielen Gram-positiven und den meisten Gram-negativen Organismen). Es wird als Additiv in der Zellkultur für die Isolation von Gruppe D Streptococcoen auf Esculin Azide Agar (Mossel et al.) oder für die Selektion von transformierten Pflanzenzellen die eine Neomycinphosphotransferase (Kanamycinresistenz) besitzen, eingesetzt. Kanamycinsulfat besteht üblicherweise zu 98% aus Kanamycin A. Kanamycin inhibiert die Bildung von Peptidbindungen (Cox d. et al. (1977) Sammes, P.G (ed.) Topics in antibiotics chemistry Vol. I, Chichester, Horwood, pp. 1-190, Lancini G., Parenti F. (1982) Antibiotics: Springer, New York, Pestka S. (1971) Annu. Rev. Microbiol. 25, 487-562).