Vorteile im Überblick
- Stains proteins reversible
- Composition: 0.1% Ponceau S in 5% acetic acid (w/v)
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Produktinformationen "Ponceau S Lösung"
Ponceau S wird für die reversible Anfärbung von geblotteten Proteinen auf Nitrozellulose benutzt, oder während des Laufes einer TAU Elektrophorese. Die reversible Anfärbung ist ideal dazu geeignet nachfolgende Immunoblots (Western Blots) oder andere Farbnachweise durchzu führen, da Ponceau S wieder vollständig entfernt werden kann. Ponceau S Färbungen sind nicht für lange Zeit stabil. Daher sollten Proteine mit einem Bleistift markiert werden. Um eine Membran (Nitrozellulose oder PVDF) anzufärben wird diese mit einer 0,1% - 0,5% Ponceau S Lösung in 5% Essigsäure (alternativ in 3% Trifluoressigsäure) für 5 - 10 Minuten inkubiert. Zur Entfärbung wird die gefärbte Membran für 15 Minuten in 5% Essigsäure inkubiert. Die Genaxxon Ponceau S Lösung wird als 0,1% (w/v) Lösung in 5% (v/v) Essigsäure geliefert.
Synonym: 3-Hydroxy-4-[2-sulfo-4-(4-sulfophynylazo)-phenylazo]-2.7-naphthalindisulfonsäure.
Specifications:
Composition: 0.1% Ponceau S in 5% acetic acid (w/v)
Density (d 20°/4°): 1.005
n 20°/D: 1.338
Applikation:
for reversible staining of blotted membranesQuelle:
syntheticSicherheitshinweise:
Klassifizierungen:
Dokumente:
SicherheitsdatenblätterZertifikate
Kategorienliste
Nachdem Proteine mittels Gelelektrophorese (SDS-PAGE) getrennt und auf eine Membran übertragen wurden, ist das Ergebnis des Transfers erst einmal nicht sichtbar und erschwert damit die Kontrolle des Blottingergebnisses, bzw. nachfolgender Schritt.
Das reversible anfärben von Proteinen mit Ponceau S kann Abhilfe schaffen. So zum Beispiel bei:
1. Der Überprüfung des Transfererfolgs (Blotting von einem Polyacrylamidgel auf eine Blottingmembran).
Mit Ponceau S wird sofort sichtbar, ob die Proteine gleichmäßig und vollständig vom Gel auf die Membran übertragen wurden. Es zeigt sich ob Luftblasen oder ungleichmäßiger Druck den Blotvorgang gestört haben => es sind "Fehlstellen vorhanden, die sich als ungefärbte Flecken oder "Löcher" in den Proteinbanden zeigen.
2. Ladekontrolle und Normalisierung
Verzeroli C. et al. konnte zeigen, dass es eine sehr gute Übereinstimmung zwischen der Proteinmenge und der Farbintensität bei Ponceau S gibt (Verzeroli C. et al. (2023): A fluorescent Ponceau S-based total protein normalization method for conventional and challenging immunoblot samples. Anal Biochem, 681:115330.).
Mit dieser Erkenntnis lässt sich die Proteinmenge der einzelnen, aufgetrennten Banden, zumindest annähernd abschätzen.
3. Total-Protein-Normalisierung:
In der modernen quantitativen Western-Blot-Analyse wird die Ponceau S-Färbung zunehmend genutzt, um die Banden-(Signal)stärke der Zielproteine mit der Gesamtlademenge zu vergleichen, bzw. den prozentualen Anteil der Zielproteine mit der Ausgangsmenge zu berechnen. (Siehe auch hierzu Verzeroli C. et al.)
4. Orientierungshilfe/Banden markieren:
Da Ponceau S auch ungefärbte Molekulargewichtsmarker (Proteinladders) sichtbar macht, können die Positionen der Größenstandards exakt mit einem Bleistift auf der Membran eingezeichnet werden und dienen anschließend als Anhaltspunkt zur Proteingrößenbestimmung, wenn auf der ungefärbten Membran, mittels Antikörper, ein spezifischer Nachweis des Zielproteins erfolgen soll.
5. Zuschneiden der Bloting-Membran:
Sichtbare Banden erleichtern es, die Membran genau in Streifen zu schneiden, um sie parallel mit unterschiedlichen Antikörpern zu inkubieren.